Wir bauen um,

daher nochmal ein Gedicht:

 

Der Sinn des Lebens 

Warum wir träumen und atmen und essen und trinken.

Er fand das im Spiegel der Zukunft, im Schatten einer Gegenwart:

Eden war, eben da, Seelenpaar, redend, bar fehlender Einsicht,

in ewiger Gleitsicht, wie Klee im verwegenen Ehejahr.

 

Er kannte nun des “Pudels Kern”, die Antwort auf die “Gretchen Frage”,

die man hört in Mut und Stern und sieht in einer edlen Zarge:

 

Wir alle fürchten schlicht die wogende Vergänglichkeit,

sie ist es, die uns alternd in dunstblasse Ängste treibt:

Wie in taumelndem Tanze,

nie mehr nur schimmernd

in erbaulichem Glanze.

 

Nie von Wogen getragen,

nie mehr lodernd erhaben,

nicht mehr brennend von Wut,

doch endlich lebendig im emsigen Sud,

der in Leichtigkeit liebenden Leidenschaft,

als Pathos, als Dogma,

als treibende Kraft. 

                       Anonymous

                       Free to use,

everywhere,

evermore,

every time.

Anyway!